Cultimaters schaffen Aufstieg in die 2. Liga

cultisAm Freitag Abend ging es  endlich los, nach langer und harter Vorbereitung war nun der große Tag gekommen. Unsere 9-köpfige Mannschaft brach am frühen Abend in Richtung Dresden auf. Da wir im Frühpool platziert waren, mussten wir bereits einen Tag früher anreisen. Dann Samstag morgen; der große Tag stand vor der Tür und alle in der Mannschaft war hoch konzentriert. Nach einem kurzen Frühstück, nahmen wir uns noch vor dem warmmachen, Zeit für einen kurzen Impuls.

erster Spieltag: Samstag

Als erstes auf dem Spielplan standen die Hallunken aus Halle, allen war klar das dies der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier sein muss. Deshalb waren wir auch ziemlich gespannt, wie sich unsere Vorbereitung auf unserer Spiel  auswirkt. Und alles was wir uns erhofft und vorgenommen hatten verlief in die falsche Richtung. Nicht wirklich ins Spiel gekommen, mussten wir schon von Anfang an gegen einen Rückstand ankämpfen. Auf Grund vieler leichter Fehler in der Offense und einer wirklich schlechten  Defense, verloren  wir die Auftaktpartie ziemlich deutlich mit 5:9. Da wir nur eine Spielzeit von 25 Minuten und ein Punktlimit von 11  Punkten hatten, war es uns nicht mehr möglich das Ruder rumzureißen.

Voller Entäuschung gingen wir in das nächste Spiel gegen die Feldrenner aus Mainz. Mit dem Antrieb dieses Spiel von Beginn besser zu gestalten, kamen wir gegen ein starkes Mainzer Team gut aus den Startlöchern. Mit zwei Punkten Vorsprung holten wir uns die Halbzeit. Aus unerklärlichen  Gründen verloren wir aber in der zweiten Hälfte unseren Faden, was das Spiel zu einem wirklichen Krimi machte. Mit etwas Glück konnten wir am Ende das Spiel mit 10:9 für uns entscheiden.
Da war er also unser erster Sieg, uns war klar das wir auf Grund des ersten Spieles mindestens noch zwei Siege bräuchten, um sicher in den oberen Pool zu kommen. Das nächste Spiel stand also an und keine geringe Mannschaft als die Hausherren aus Dresden standen uns bevor. Mit einem wirklich guten Start und einem zwischenzeitlichen Vorsprung von 4 Punkten hatten wir den sicheren Sieg schon vor den Augen. Aber wie schon zuvor gegen Mainz, konnten wir unser Spiel nicht über die volle Zeit halten. Der Vorsprung verringerte sich Punkt um Punkt, was sich dann wieder einmal zur einer wirklichen Zitterpartie entwickelte. Aber auch dieses Mal gewannen wir mit 10:9.

Zwei knappe Siege und eine deutliche Niederlage – vor dem letzten Spiel war klar wir brauchen auf jeden Fall einen Sieg. Aber der Gegner war kein anderer als die Fischbees aus Hamburg, eine Mannschaft die als Hauptfavoriten für den Auftstieg galt und bis dahin in diesem Turnier noch ohne Niederlage war. Durch eine sensationelle Mannschaftleistung und einer starken Partie unserer zwei Topakteure, konnten wir das Spiel mit 9: 6 für uns entscheiden. Damit hatten wir den Einzug in den oberen Pool sicher und hatten noch alle Chancen auf den Aufstieg in die zweite Liga. Durch die wirklich gute Leistung am Ende des Tages konnten wir entspannt in das Abendprogramm starten, indem wir einen schönen Abend in Dresden verbrachten.

zweiter Spieltag: Sonntag

Am nächsten Tag hieß es dann Konzentration für die letzten drei Spiele zu bewahren; zwei Siege und wir hätten das Unfassbare erreicht, von dem wir im Vorfeld geträumt haben. Wie bereits am Samstag starteten wir den Tag mit einem Impuls und einem kleinen Frühstück.

Der erste Gegner war Sturm und Drang aus Frankfurt, gegen die man bereits in der 3. Liga spielte. Damals verloren wir das Spiel ziemlich deutlich. Besser wollten wir es diesmal machen und somit den Grundstein für diesen Tag legen. Gesagt getan, wir riefen unsere bisher beste Leistung ab. Wie befreit und gestärkt durch Gottes Hilfe, konnten wir das Spiel sensationel mit 11:3 gewinnen. Am Schluss des Spieles wurden wir mit Lob überschüttet und waren dankbar für so ein tolles Spiel.

Ein Sieg von dem wohl größten Erfolg der Cultis entfernt, wollten wir den Auftstieg vorzeitig sichern. Doch dies wurde von dem besten Team an diesem Wochenende verhindert. Deutlich verloren wir das Spiel mit 4:8. Zu stark war an diesem Tag die Offense der DisConnection aus Freiburg. Die zweite Niederlage im Turnier bedeutete ein Herzschlagfinale gegen Leipzig im letzten Spiel. Alles oder Nichts hieß es nun im letzten Spiel. Die Anspannung war zum Greifen nahe und das merkte man jedem Einzelnen an. Durch eine geschlossene Mannschaftleistung und eines überragenden Matthias W., der duch tolle Dives das Spiel in die richtige Richtung lenkte,  war es mit einem 8:4 vollbracht – die Anspannung wich dem grenzenlosen Jubel. Das lange und harte Traning hatte sich letzlich ausbezahlt.

Zusätzlich zu diesem schönen Erfolg, hatten sich unsere neuen Trikots ( nochmals Danke an den Sponsor Armbruster Bönnigheim für die tolle Unterstützung) bezahlt gemacht. Einige Teams haben uns auf unsere Trikots angesprochen, das Kreuz auf dem Rücken sorgte für Gesprächsstoff und für Fragen. Gott auch im Spiel zu ehren, obgleich im Sieg oder in der Niederlage ist wichtiger als jeder Aufstieg. Natürlich haben wir dennoch den Aufstieg würdig gefeiert.

Danke auch an alle die gedanklich uns von der Heimat aus unterstützt haben. Soli deo gloria.

geschrieben von Andreas Weberruß

Cultimaters B-Reli

Für die Cultimaters spielten: Holger Beuttenmüller, Andreas Weberruß, Hannes Fritz, Tobias Beuttenmüller, Matthias Weberruß, Samuel Beuttenmüller, Fabian Binder, Michael Beuttenmüller und Nico Bechtel.

📅Sonntag, 28. Februar 2010